9 Bücher gab es für mich in diesem Lesemonat Juni 2023. Wieder eine schöne Zahl, obwohl ich viel an meinem Blog saß und dort viel Zeit verbrachte. 4 dieser Bücher waren mir 5 Sterne wert. Dies sind das wunderbare „Ich bedaure nichts“ von Brigitte Reimann, die Tagebücher der sehr interessanten Schriftstellerin, dann das besondere „Sprich mit mir“ von Lidia Ravera, ein sehr soghafter Blick auf die Weißmähne Giovanna, weiter das Buch „Die Frau, die es nicht mehr gibt“ von Maiken Nielsen, ebenso ein Blick auf die Vergangenheit, wie auch schon beim vorangegangenen Buch und schließlich der Roman „Rosa Schleim“ von Fernanda Trías , ein intensiver dystopischer Blick aus Lateinamerika. Sehr interessante Bücher mit einem Suchtfaktor. 4 Sterne bekamen „Geschichte für einen Augenblick“ von Ruth Ozeki, eine Schriftstellerin in Kanada findet die Tagebücher der Japanerin Nao, eine seltsame Anziehung beginnt, „Avalon“ von Nell Zink, Bran, eine Anti-Heldin, versucht ihren Weg zu finden, „Sturz in die Sonne“ von Charles Ferdinand Ramuz, ein etwas dystopischer Blick auf eine mögliche Entwicklung, „Lebewohl, Martha“ von Ingke Brodersen, die Autorin erforscht die Geschichte ihres Hauses in der Zeit des Nationalsozialismus und geht in diesem Buch besonders auf die damaligen Bewohner des Judenhauses ein und widmet sich ihrem Schicksal, setzt aber diese vergangene Zeit auch in einen Bezug zum heutigen Geschehen und schlussendlich „Taormina“ von Yves Ravey, ein Ehepaar versucht ihre zerrüttete Ehe in einem Urlaub auf Sizilien zu retten, doch das Leben hat andere Pläne mit ihnen. Alles Bücher, die ich sehr gern gelesen habe, denen aber schlussendlich das letzte Fünkchen zum fünften Stern gefehlt hat.

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