Rezension zu „Wie man die Zeit anhält“ von Matt Haig
Ein Mensch, der nicht wie andere altert, sondern eine viel größere Lebensspanne hat, mehrere Jahrhunderte, der zusehen muss, wie seine Umwelt altert und stirbt. Es wird die Geschichte von Tom erzählt, sein Leben in den verschiedenen Jahrhunderten, sein Leiden in dieser Zeit, sein Versuch, mit dieser Veranlagung klarzukommen. Sein Verzweifeln darüber und sein Verstecken vor dem Leben und vor den Gefühlen. Seine Suche nach seiner Tochter, die die gleiche Veranlagung hat, und sein Aufeinandertreffen mit anderen Menschen mit dieser Veranlagung, und ein Sinnieren darüber. Ein sehr interessantes Thema. Hier aber irgendwie nicht so interessant umgesetzt. Ich fand dieses Buch schon spannend, aber nicht besonders, auch irgendwie manchmal etwas plätschernd und am Ende fast etwas dröge, vorhersehbar und langweilig. Es ist eine Geschichte, die nicht besonders lange im Hirn bleibt, aber trotzdem unterhält, die aber deutlich spannender und mitreißender hätte ausfallen können, und auch viel interessanter hätte aufgebaut sein können. Ich habe schon Besseres zum Thema länger leben gelesen.
⭐⭐⭐
Rezension: © Booquinia
Unbezahlte Werbung, Coverbild des Buches: © dtv
Gegenwartsroman
2018 bei dtv erschienen
Mein Dank geht an Vorablesen und an den dtv-Verlag für das mir zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!
978-3-423-28167-6
384 Seiten
