Rezension zu „Agatha Raisin und der tote Ehemann“ von M. C. Beaton

Agatha Raisin und die Hochzeitsglocken. Ein Traum! Nein! Ein Albtraum! Denn der eigentliche Ehemann von Agatha Raisin taucht auf und lässt die Hochzeit mit James Lacey, den Traum für Agatha platzen. Dies ist natürlich schon etwas weit hergeholt, tut meiner Freude an Film und Buch dennoch keinen Abbruch.
Die resolute Agatha Raisin und auch das andere Personal in Carsely in den beschaulichen Cotswolds tun ihr Übriges und lassen auch diesen Fall wie in einem Rausch vor meinen Augen vorbeiziehen. Die Bücher um die charismatische Agatha Raisin sind einfach eine wunderbare Unterhaltung. Der Cosy-Charme ist so herrlich herzerwärmend, auch wenn alles etwas überzeichnet wirkt, oder gerade, weil es so überzeichnet ist.
Und hier bei diesem Buch tauchen gravierende Unterschiede zur britischen Fernsehserie auf, Unterschiede, die mir nicht gefallen haben. Aber nicht, weil dies schlecht geschrieben gewesen wäre. Nein, ein von mir gemochter Charakter kommt hier nicht so gut weg und dies gefällt mir natürlich nicht so und lässt die Fernsehserie besser erscheinen. Aber so ist das, wenn die Charaktere einem ans Herz wachsen!?!?


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