Rezension zu „Leichenblume“ von Anne Mette Hancock
Manchmal verlangt mein Leserherz nach einem Krimi oder, wie in diesem Fall, nach einem Thriller. Und diesen hier kann ich auf jeden Fall empfehlen! „Leichenblume“ ist ein Serienauftakt und lässt mich nach der Lektüre gespannt auf den zweiten Teil warten.
Das Buch ist richtig spannend geschrieben, ist absolut düster und definitiv intensiv. Die junge dänische Autorin Anne Mette Hancock entführt die Leser nach Dänemark zu der irgendwie sympathischen Journalistin Heloise Kaldan und dem recht abgeklärt und machohaft wirkenden Kommissar Erik Schäfer. Beide sind ein richtig interessantes Ermittlerteam, die nach und nach einen gewissen Charme versprühen, die Journalistin schon eher, der etwas polterig wirkende Kommissar erst im Laufe der Geschichte. Das Geschehen um die etwas mysteriöse Anna Kiel ist ein absolut nahe gehender und richtig berührender Fall und auch Anna Kiel weiß mein Leserherz im Sturm zu erobern.
„Leichenblume“ ist ein richtig gut geschriebener Thriller um Rache, Gerechtigkeit und Vergebung! Wobei hier die eigentlich festen Grenzen von Recht und Gerechtigkeit etwas verschwimmen/unscharf werden. Was mich aber nicht wirklich gestört hat. Wer dieses Genre mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Die Bewertungen dieses Buches sprechen ja auch eine eindrucksvolle und deutliche Sprache!
⭐⭐⭐⭐⭐
Rezension: © Booquinia
Unbezahlte Werbung, Coverbild des Buches: © Fischer Scherz
Krimi
2021 bei Fischer Scherz erschienen
Mein Dank geht an Vorablesen und an den Fischer Scherz-Verlag für das mir zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!
978-3-651-00093-3
400 Seiten
