Rezension zu „Hysteria“ von Eckhart Nickel

„Hysteria“ von Eckhart Nickel ist ein etwas wirrer Roman über künstliche Nahrung, der mich nicht überzeugen konnte. Der etwas eigenwillige Bergheim entdeckt in einem Biomarkt komische, fast unnatürliche Himbeeren. Dies weckt seine Neugier und er forscht nach. Diese Erkundigungen führen ihn an das Kulinarische Institut, wo er auf seine einstige Geliebte und Studienfreundin Charlotte wiedertrifft, jetzige Chefin einer Bewegung namens „Spurenloses Leben“. Und ab hier wird das Ganze für mich zu viel. Das Dystopische und Phantastische nimmt hier überhand und ich kann dem ganzen Geschehen nicht mehr viel abgewinnen. Denn obwohl das Ganze satirisch übertrieben wird und man ja dennoch Parallelen ins Jetzt erkennen kann, macht die Lektüre mir hier leider keinen Spaß mehr. Schade!


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