Rezension zu „Melmoth“ von Sarah Perry
Das Buch „Melmoth“ von Sarah Perry ist gelungene Symbiose aus Schauerroman und brutaler Realität, die spannend und unterhaltend daherkommt, wobei die Realität etwas zu kurz kommt. In Prag stößt Helen Franklin auf ein Manuskript, in dem es um Melmoth geht, eine Frau in Schwarz, die Zeugin. Die Zeugin, die immer dort auftaucht, wo es Schuld gibt. Und auch Helen fühlt sich verfolgt. Von Melmoth. Wie es auch Josef Hofmann in seinem Manuskript erging. Ein Schauerroman mit Bezügen in verschiedene Zeiten der Menschheit, in verschiedene Zeiten voller Schuld.
⭐⭐⭐⭐
Rezension: © Booquinia
Unbezahlte Werbung, Coverbild des Buches: © Eichborn
Historischer Roman, Gegenwartsliteratur
2019 bei Eichborn erschienen
978-3-8479-0664-3
336 Seiten
