Rezension zu „Mister Weniger“ von Andrew Sean Greer

„Mister Weniger“ von Andrew Sean Greer ist ein Buch mit einem interessanter und auch einem etwas eigenwilligem Schreibstil, immer wieder springt die Handlung im Leben der Hauptfigur hin- und her, denn Mister Weniger sinniert hier, und mit diesem Sinnieren hat Mister Weniger auch einen gewissen Nervfaktor. Das Buch „Mister Weniger“ ist melancholisch und humorvoll, aber der Pulitzer Preis 2018, dies erschließt sich mir hier nicht. Vielleicht sollte ich zu einem späteren Zeitpunkt in meinem Leben noch einmal ein Blick in dieses Buch werfen, vielleicht empfinde ich es dann anders. Mister Weniger, ein Schriftsteller blickt auf sein Leben, auf das Altern, auf sein Dasein als Autor. Hier gibt es einiges zu bewundern, einiges zu entdecken. Durchaus. Aber dass mich das Buch vom Hocker gehauen hat, kann ich nicht behaupten. Ich empfand es eher als etwas langweilig. Und auch die schreiend komische Liebeskomödie, die ja hier angepriesen wird, nun ja, ich habe sie nicht so entdecken können. Eher fand ich das Ganze etwas traurig.

⭐⭐⭐ 

Rezension: © Booquinia

Unbezahlte Werbung, Coverbild des Buches: © S.Fischer Verlag

Gegenwartsliteratur

2018 bei S. Fischer erschienen

978-3-10-397328-0

336 Seiten


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