Betrachtungen zur Longlist des Buchpreises 2024

Und wieder ist die Longlist bekannt gegeben worden. Und wieder gibt es Titel, die man sich noch dazu gewünscht hat und wieder gibt es Titel, von denen man geahnt hat, dass sie sich auf der Longlist 2024 finden werden. Wieder gibt es viel Freude. Und wieder sind es auch überraschende Titel.

Gelesen habe ich schon ein Buch. Das Buch „Lichtungen“ von Iris Wolff. Dieses Buch hatte durch die Wucht und das Feuer, welche der Vorgänger „Die Unschärfe der Welt“ in mir erzeugt hatte, natürlich meine Neugierde erzeugt. Entweder waren meine Ansprüche zu hoch oder dieses Buch ist wirklich nicht so toll wie der Vorgänger. Lest selbst in meiner Rezension.

Iris Wolff „Lichtungen“

Den Weg zu mir gefunden haben schon folgende Bücher. Von ihnen wird wohl Daniela Krien als erstes den Weg vor meine Augen finden. Auch hier bin ich schon sehr neugierig. Aber ich habe auch etwas Angst vor der Thematik.

Zora del Buono „Seinetwegen“

Ruth Maria Thomas „Die schönste Version“

Markus Thielemann „Von Norden rollt ein Donner“

Martina Hefter „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“

Dana von Suffrin „Nochmal von vorne“

Ronya Othmann „Vierundsiebzig“

Daniela Krien „Mein drittes Leben“

André Kubiczek „Nostalgia“

Ulla Lenze „Das Wohlbefinden“

Die folgenden Romane sind noch nicht bei mir, aber dies ist sicher nur noch eine Frage der Zeit.

Nora Bossong „Reichskanzlerplatz“

ein Roman über Magda Göbbels, sehr interessant, will ich lesen

Doris Wirth „Findet mich“

ein Psychogramm, eine Psychose, was soll ich sagen, bin dabei

Franz Friedrich „Die Passagierin“

Dystopie, Science Fiction, Phantastik, klingt sehr interessant

Timon Karl Kaleyta „Heilung“

eine Suche nach der Heilung, auf jeden Fall interessant

Stefanie Sargnagel „Iowa“

ein sarkastischer Blick auf das ländliche Amerika, her damit

Maren Kames „Hasenprosa“

das klingt richtig schräg, ob es mir gefällt, weiß ich noch nicht, aber gerade deswegen sollte ich es lesen

Mithu Sanyal „Antichristie“

ein Blick auf den Kolonialismus und die Gewalt in uns, definitiv interessant

Michael Köhlmeyer „Das Philosophenschiff“

ein Blick auf durch Lenin Ausgebürgerte auf einem Schiff, auf welchem sich Lenin selbst auch einfindet, hhmm

Max Oravin „Toni & Toni“

Leben mit einem Trauma, auf jeden Fall interessant

Clemens Meyer „Die Projektoren“

wieder ist die Vergangenheit und das Jetzt Thema bei diesem Autor, so was von interessant

Bei der Hasenprosa und beim Philosophenschiff bin ich mir nicht so sicher, alle anderen Bücher klingen sehr interessant, wieder einmal beweist die Auswahl beim Buchpreis seine Qualität. Ich bin neugierig und ich will lesen!


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