Rezension zu „Die Nacht des Blutadlers“ von Marc Voltenauer
Der dritte Fall für den Kommissar Andreas Auer. Er reist in seine ursprüngliche Heimat, vom schweizerischen Gryon nach Gotland und stößt dort auf einen Ritualmord an einer sechsköpfigen Familie in den Siebzigern, nach einem alten Wikingerritual zelebriert. Nach Gotland bringt ihn die Enthüllung eines Familiengeheimnisses, welches seine bisher gekannte Welt einstürzen lässt. Er möchte nachforschen und stößt dabei auf den grausamen Ritualmord. Es folgen weitere Morde im Jetzt und die Mörderhatz beginnt.
„Die Nacht des Blutadlers“ ist ein toller und komplexer Krimi, der absolut spannend daherkommt. Ich flog förmlich durch die Zeilen. 480 Seiten ist ja auch eine Ansage. Der Ritualmord ist geschickt in Szene gesetzt, es folgen daraus resultierende interessante Aspekte, die den Blick auf die alten Germanen richten.
Dazu kommt das wunderschöne Gotland, eine Insel, die mir bisher wenig begegnete und von daher das Buch durch die Informationen zu Gotland noch einmal immens aufwertet.
Mit dem Kommissar Andreas Auer ist Marc Voltenauer auch ein interessanter Charakter gelungen, der mir bisher noch nicht begegnete, der mir aber diesen Krimi hier ungemein versüßte, soweit man vom Versüßen reden kann bei grausamen Ritualmorden.
Eine Empfehlung geht raus an die Krimifans unter uns. Hab dieses Buch hier wirklich geliebt! Lesen!
⭐⭐⭐⭐⭐
Rezension: © Booquinia
Unbezahlte Werbung, Coverbild des Buches: © emons
Krimi
2024 bei emons erschienen
Vielen Dank an @NetGalley und an den emons-Verlag für das mir zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!
978-3-7408-2032-9
480 Seiten
