Mein Lesemonat Mai 2026. Sind wieder nur 4 Bücher geworden. Mit „Monstergott“ von Caroline Schmitt und „Mit anderen Augen“ von Jane Tara gab es zwei 5 Sterne Bücher. „Monstergott“ blickt auf das Wirken der Freikirchen, auf rechtes Denken von Männern mit Macht, blickt auf das Monster Mensch. Intensiv und empathisch. „Mit anderen Augen“ blickt mit Humor auf das Verschwinden von Frauen, auf das Verschwinden von uns, wenn wir älter werden, wenn wir ausgeblendet werden aus dieser so überaus wichtigen patriarchalen Welt. Allerdings wird dieses Verschwinden hier als eine Erkrankung präsentiert, als eine Erkrankung mit Ursachen, die man bekämpfen kann. Was wieder ins Jetzt zielt. „Ich werde allein sein und ohne Party“ von Sara Barquinero und „Vielleicht ist die Liebe so“ von Katja Früh konnten mich nicht vollkommen begeistern. Geschrieben sind beide Bücher gut, nur dieses von mir so geliebte Feuer konnte sich nicht entfachen. 4 Sterne gibt es hier von mir. In „Ich werde allein sein und ohne Party“ findet eine junge Frau ein Tagebuch und sinniert über dieses Tagebuch über ihr Leben. Und „Vielleicht ist die Liebe so“ thematisiert eine recht eigenwillige Mutter-Tochter-Beziehung, in der es auch noch über den selbstbestimmten Suizid geht. Ein interessanter Lesemonat.
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